Immer komplexere Grafikprozessoren: Die 100 Milliarden Transistoren in Sichtweite

Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Die neuen Generationen von AMD und NVIDIA lassen die Anzahl der Transistoren pro Quadratmillimeter explodieren.

Am 30. Januar hat NVIDIA die GeForce RTX Grafikkarten der Serie 50 vorgestellt, die auf Blackwell-Grafikprozessoren basieren, die im N4-Verfahren der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) gefertigt werden. Die TSMC ist seit 2021 die größte unabhängige Halbleiterschmelze und verfügt über beeindruckende technologische Möglichkeiten, die es ihr ermöglichen, Verträge mit den größten Unternehmen der Welt abzuschließen. NVIDIA nutzt die N4, um mit dem GB202 des RTX 5090, der die Kleinigkeit von 92,2 Milliarden Transistoren enthält, die bisherigen Rekorde an Transistoren, die in einem Grafikprozessor integriert sind, zu sprengen.

Der GB203 hat "nur" 45,6 Milliarden und der GB205 "nur" 31 Milliarden, aber die Chips sind deutlich kleiner als das Monster in der RTX 5090: Wir sprechen von 750 mm², 378 mm² und 263 mm² für den GB202, GB203 und GB205. NVIDIA scheint also das Rennen in der Welt der Grafikprozessoren zu machen, zumal AMD klar betont hat, dass seine neue Generation auf der RDNA 4-Architektur nicht dazu bestimmt ist, sich im High-End-Bereich durchzusetzen. AMD zielt vielmehr auf den Einstiegs- und Mittelklassemarkt ab, der für die meisten Menschen relevant ist.

Anzahl der Transistoren und Dichten im Vergleich zwischen Blackwell, RDNA 4 und RDNA 3 © VideoCardz

Dennoch ist AMD nicht untätig und auch der US-Konzern profitiert von den technologischen Fortschritten von TSMC. Bei den RDNA-4-Grafikprozessoren wird ebenfalls der N4-Prozess verwendet, und obwohl das Navi 48, AMDs zukünftiges Flaggschiff, "nur" 53,9 Milliarden Transistoren hat, sind es fast genauso viele wie beim Navi 31 (57,8 Milliarden), dem Spitzenchip der RDNA-3-Generation. Um diese Zahl zu erreichen, musste das Navi 31 jedoch eine Fläche von 529 mm² einnehmen, während das Navi 48 eine Fläche von 350 mm² einnimmt. Letzteres profitiert also von einer Dichte von 154 Milliarden Transistoren pro Quadratmillimeter gegenüber 109,3 MTr/mm² beim Navi 31.

AMD kann sogar eine höhere Transistordichte als die Blackwell-Chips vorweisen, was NVIDIA, die im High-End-Segment ihre Ruhe haben wird, in die Schranken weist. Die 154 MTr/mm² liegen somit weit über den 117,9 MTr/mm² des GB205, den 120,6 MTr/mm² des GB203 und sogar über den 122,9 MTr/mm² des GB202. Ein kleiner Sieg für AMD, ein Triumph für TSMC!